🗓 Veranstaltung: „Morire di obiezione" – Konferenz mit Lisa Canitano
📅 Wann: Samstag, 7. März 2026, 18:30 Uhr
📍 Wo: Konferenzsaal UAAR Verona – Via Spagna 12b, Verona
ℹ️ Info: Eintritt frei; im Anschluss geselliger Aperitif. Für Vertiefungen zu „Vita di Donna": vitadidonna.it
Ein Samstagabend im Zeichen der Frauenrechte
Samstag, 7. März 2026, anlässlich des Internationalen Frauentags, beherbergt Verona ein Treffen, das weit über die Rhetorik der Mimosen hinausgeht. Der Verein UAAR Verona hat seine monatliche Konferenz mit einer außergewöhnlichen Protagonistin organisiert: Lisa Canitano, römische Gynäkologin und seit Jahren engagierte Aktivistin für den Schutz der Frauengesundheit.
Der Termin ist um 18:30 Uhr im Konferenzsaal in der Via Spagna 12b festgesetzt — einem Raum, den der Veroneser Verein gewöhnlich für seine kulturellen und vertiefenden Begegnungen nutzt.
Lisa Canitano ist nicht nur eine medizinische Fachfrau: Sie ist auch Gründerin und Präsidentin von „Vita di Donna", einem gemeinnützigen Verein, der kostenlose, wissenschaftliche Information zu Themen der weiblichen reproduktiven Gesundheit anbietet — von Verhütung über Schwangerschaft, Stillen und Schwangerschaftsabbruch bis hin zu psychischer Gesundheit und Essstörungen. Der Verein bietet kostenlose Beratungen an, die auch per E-Mail oder über eine Telefonleitung erreichbar sind, die täglich, auch an Feiertagen, aktiv ist.
Ihr Engagement blieb nicht auf die Praxis beschränkt. 2016 zum Beispiel ließ sie die Carabinieri in einer Veroneser Apotheke einschreiten, die sich weigerte, einem Paar die Antibabypille zu verkaufen. Eine Episode, die viel darüber erzählt, wie nötig es noch ist, sich für den Zugang zu Behandlungen einzusetzen. Für ihre Arbeit wurde Lisa von UAAR mit dem Lautsi-Preis ausgezeichnet, einer Anerkennung, die jenen verliehen wird, die sich in der Verfolgung der Vereinsziele besonders auszeichnen.
Während des Abends wird Lisa die Geschichte von Valentina erzählen, ein emblematischer Fall, der die konkreten Folgen der Gewissensverweigerung im medizinischen Bereich verdeutlicht. Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und zeigt, wie dringend es noch immer ist, gewisse ungelöste Knoten des italienischen Gesundheitssystems anzugehen.
Am Ende der Konferenz ist ein geselliger Aperitif vorgesehen — eine informelle Gelegenheit, das Gespräch fortzusetzen und sich persönlich mit der Referentin auszutauschen.